Brief an die Amerikaner

Brief an die Amerikaner

Mit einem Vorort von Ulrich Wickert

»Dieser Text ist äußerst modern. Jean Cocteau mag ihn vor mehr als 75 Jahren geschrieben haben, aber die Aktualität bestätigt ihn. Leider möchte ich sagen.«
Ulrich Wickert


In der Nacht vom 12. auf den 13. Januar verfasst der französische Autor, Filmemacher und Maler Jean Cocteau unter dem Eindruck seines dreiwöchigen Aufenthalts in New York auf dem Rückflug einen Brief an die Amerikaner. Was er selbst einen »Angst- und Liebesschrei« nennt, ist ein zeitloses europäisches Dokument – mahnend, beschwörend: »Das Schicksal Frankreichs ist mit dem Euren verbunden, und wenn die Worte, die Euch bedrohen, triumphieren, sind wir genauso verloren wie Ihr.«
Cocteau schreibt »Frankreich«, er hätte auch »Europa« schreiben können. Aber es ist das Jahr 1949, und der Gedanke eines geeinten Europas ist noch Zukunftsmusik. Dabei ist seine leidenschaftliche Aufforderung von unverminderter Aktualität. Er richtet sich an die Menschen auf beiden Kontinenten, ein Aufruf, die Freiheit zu verteidigen und sich weder der Macht des Geldes zu ergeben noch sich von Zoll- und Devisenschranken aufhalten zu lassen.
Ein Appell von unverminderter Aktualität!

Übersetzt von Paul Celan / Mit einem Vorwort von Wickert Ulrich

Klappenbroschur, 64 Seiten, 12 x 20 cm

ISBN 978-3-7920-0298-8

16,– € [D] / 16,50 € [A] / SFr. 23,50 [CH]

Empfehlungen & Rezensionen

»Es lebe die Freiheit! Was Cocteau, der in Europa schon einmal das Wesen des Totalitarismus ansehen musste, über die Freiheit spricht, geht jeden an, dem aktive Politik und Kultur noch etwas bedeuten und der sich nicht einen Massenstil vorschreiben lassen will.«
Stuttgarter Nachrichten, Dezember 1949

»Eine wahrhaft geistreiche Fülle von Beobachtungen, Erkenntnissen, Wahrheiten, Weisheiten und Warnungen.«
Telegraf, 1950

»Das Buch ist eine der leidenschaftlichsten Bitten unserer Zeit an die Menschen zweier Kontinente.«
Fränkische Presse, 1950

»Angst und Liebe diktieren Cocteau diesen Brief, Angst vor der Entmenschlichung, Liebe zum Menschen.«
Süddeutscher Rundfunk, 1950

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