»Mit „Die Hungrigen“ ist dem 27 Jahre jungen Italiener Mattia Insolia ein atmosphärisch dichter Debütroman gelungen, zwischen „Tschick“, Pasolinis „Vita Violenta“ und der Weisheit des alten Ärzte-Songs: Eure Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe.«
Marc Reichwein, Welt am Sonntag

»Hart, realistisch, atemlos – und doch sensibel, fast zärtlich: Das Debüt des jungen Italieners erzählt mit reduzierter, wirkmächtiger Sprache vom Bösen, das sich zwischen zwei Brüder schleicht.«
Katja Schwingshandl, Buchkultur

»Sie sind hungrig nach Liebe, sie sind hungrig nach Anerkennung, sie hungern auch nach allem was das Leben schön macht. (…) Es ist ein sehr ehrliches Buch. (…) Das erzählt Mattia Insolia mit einer wirklich sehr starken, überzeugenden Sprache. (…) Es ist ein sehr eindringliches, direktes Bild von einem Italien wie wir es als Touristen überhaupt nicht kennen.« »Absolut lesenswert sagt Margarete von Schwarzkopf.«
Margarete von Schwarzkopf, DomRadio Köln

»Große Literatur und eine neue, junge, italienische Stimme, von der man hoffentlich noch viel hören und lesen wird!«
Barbara Pfeiffer, Kulturbowle

»Insolia zeichnet ein mitreißend realistisches Bild zweier Brüder, die unter den Folgen von Gewalt und Vernachlässigung leiden. Es zeigt sich eine tiefe Hingabe zu den Figuren, die er in ihrer ganzen Vielschichtigkeit ausleuchtet. (…) Das Buch ist eine Wucht und hat mich von der ersten Seite an gefesselt und tief berührt und ich werde noch sehr lange darüber nachdenken. Ich bewundere es, wenn es Autor*innen gelingt, einen so tief in eine andere Lebenswelt eintauchen zu lassen. Eine große Leseempfehlung.«
Natascha Bläß, auf.anderen.seiten

»Das ist hart und ruppig. (…) Über diesem Buch liegt kein römischer Charme, keine italienische Melancholie – hier wabern Gewalt, Enttäuschung und wilde Wut.«
Elke Heidenreich

»Der junge Autor Mattia Insolia hat mit „Die Hungrigen“ einen – im wahrsten Sinne des Wortes – sprachgewaltigen Debütroman geschrieben, der mir regelmäßig den Atem raubte, mich emotional stark aufgewühlt und schließlich einige Tränen gekostet hat.«
Corinna Maier, buchlesenliebe

»Insolia ist der Chronist eines Verfalls und der ständigen Frage, wie unumkehrbar Zustände eigentlich sind.«
Stefan Hauck, Börsenblatt

»Mattia Insolia gibt in seinem Debüt „Die Hungrigen“ einer jüngeren Generation eine Stimme, die in Italien keine Zukunft zu haben scheint.«
Maike Albath, Deutschlandfunk Büchermarkt

»Dieses exzellente Debüt strotzt nur so von Kraft und verdeutlicht, was wir bei allem Gram niemals verlieren sollten: die Hoffnung!«
Björn Schäffer, bjoernandbooks

»Mattia Insolias literarisches Debüt ist erstaunlich, von der Art, die einem den Atem raubt, die einem die Tränen in die Augen treibt.«
Huffington Post

»Mattia Insolia ist erst fünfundzwanzig und hat bereits einen nahezu perfekten Roman geschrieben.«
Giulia Ciarapica, Il Foglio

»Eine intensive Geschichte, voll von Details, die so präzise und schmerzhaft sind, dass sie wahrhaftig gelebt zu sein scheinen.«
Teresa Ciabatti, „7-Sette“, Il Corriere della Sera

»Mattia Insolia hat einen Roman geschrieben, der vor Leben strotzt und eine Realität zwischen Verderben und Erlösung zeigt.«
Giuseppe Lorenti, „Il Venerdì“, La Repubblica

Mattia Insolia
Die Hungrigen

„Wie sie da so nebeneinander lagen, um sie herum nur Glas und Blut, schien es, als würden sie die Sterne betrachten“

Paolo und Antonio, zwei Brüder aus einer kleinen Stadt im Süden Italiens, können sich in ihrer Einsamkeit, ihrer Armut und Frustration nur auf sich selbst verlassen. Paolo, zweiundzwanzig, arbeitet auf einer Baustelle, die er hasst; Antonio, neunzehn, beendet die Schule und hängt mit seinem Freund Italo ab. Mit seinem Bruder wohnt er in einem zerfallenden Haus, umgeben von einer verwahrlosten Landschaft. In der fl irrenden Hitze des süditalienischen Sommers leben sie von einem Tag auf den anderen, in einer Gegenwart, die es ihnen nicht erlaubt, Zukunftspläne zu schmieden. Irgendwann bekommt ihr fragiler Alltag Risse, und die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht länger verdrängen.
Ein realistisches und gnadenloses Porträt einer von allen vergessenen Provinz, in der der Neid auf die Glücklicheren das Blut vergiftet.

Mattia Insolia
Übersetzt aus dem Italienischen von Martin Hallmannsecker
Die Hungrigen
208 Seiten, gebunden, fadengeheftet, mit Lesebändchen
12 x 20 cm
€ 22,00 (D) / € 22,70 (A) / CHF 31,50
ISBN 978-3-7920-0269-8

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