Dorothée Albers
Nachhall einer kurzen Geschichte

Ein großer Familienroman

„Plötzlich hörte sie hinter sich ein Pfeifen. Sie begann, langsamer zu gehen. Es war nicht Schüchternheit, die sie davon abhielt, sich gleich umzudrehen, sondern eher der Hang, Spannung aufzubauen und zu halten, wie sie es auch beim Spielen tat. Es klang nicht nach einem gutgelaunten Spaziergänger, der eine Melodie vor sich hin pfiff. Das war auf. Das ›Allegretto grazioso‹ aus dem Zweiten Klavierkonzert. Sie lächelte in sich hinein, holte tief Luft und stimmte
dann so laut sie konnte mit ein. Ihr Vater fand pfeifen ordinär, und genau deshalb konnte sie es gut.“


Mit Schwung versenkt die Musikstudentin Jet ihre Erinnerungen an ihre große Liebe in einem See. Sie hat ein Kind von einem jungen Cellisten bekommen. Den kleinen Jurre hat man ihr allerdings gleich nach der Geburt fortgenommen. Jurre wächst auf einem Bauernhof auf. Früh entdeckt er das Saxofon und die Musik für sich. Das große musikalische Talent erbt auch Jurres Tochter Fine.
Sprachlosigkeit in entscheidenden Momenten sorgt für Dramatik und Spannung
in diesem großartig komponierten Debütroman.

Dorothée Albers
Nachhall einer kurzen Geschichte
Aus dem Niederländischen übersetzt von Ulrich Faure
224 Seiten, gebunden, fadengeheftet, mit Lesebändchen
12 x 20 cm
€ 22,00 (D) / € 22,70 (A)
ISBN 978-3-7920-0262-9

ERSCHEINT IM FEBRUAR 2020